Gedankengänge

Das Unwissen ist eine Qual. Eine Qual, der man nicht entgehen kann. Du weißt nichts, hast ein Blackout oder einfach nur vergessen, was du im einen Moment tun wolltest, und im nächsten weißt du es wieder. Dann ist es aber zu spät, die Tat nach zu holen. Ohne Zweifel ist das schlimmste, was dir bei einem Test passieren kann, Unwissend zu sein. Doch noch schlimmer als das Unwissen ist das Wissen selbst, denn weiß man erst einmal etwas, braucht es einige Zeit bis man es wieder vergessen hat. Es gibt natürlich auch Dinge, die man schnell wieder vergisst und auch welche, die man nie vergisst. Zum Beispiel Zufallslos zu sein kann man zweifelsohne als Fluch sehen.

 

Zufallslos – was heißt das eigentlich? Ich weiß es nicht, aber ich benutze das Wort als Zusammenfassung für das sich ständig Gedanken zu machen. Über Zufälle, über das Leben eines Busfahrers. Außerdem unkonzentriert zu sein, ständig etwas zu vergessen. Zufallslos bedeutet wohl, dass etwas ohne Zufall geschehen ist. Aber... Kein Zufall kann ja auch unzufällig passieren.

 

Glaubt ihr eigentlich an das Schicksal? Ich schon. Ich glaube sozusagen an die Zufallslosigkeit. Ich denke nicht, dass jemand von oben herab auf uns sieht und unsere Handlungen so ineinander greifen lässt, dass alles perfekt zusammenpasst, ich meine nicht Engel oder so aber an den einen Grund, warum alles existiert glaube ich nicht. Vielleicht sind es die mehreren kleinen Gründe die das Wunder des Lebens hervorgebracht haben, die Gründe, die uns jeden Tag aufs neue aufstehen lassen, nur um sich am Abend wieder hinzulegen, die uns am Montag in die Arbeit / Schule gehen lassen, nur um sich am Sonntag zu denken: "Ach, morgen ist schon wieder Montag!", die kleinen Dinge, die uns am Leben erhalten nur um unsere Verwandten dann bei unserer Beerdigung zum Weinen zu bringen. Aber das trifft es immer noch nicht ganz.

 

Ich glaube, dass jeder Mensch seine Dinge zu erledigen hat, bevor er stirbt. Das ist es.

 

Wie denkt ihr über dieses Thema?? (wenn ihr überhaupt über das Thema nachdenkt ich meine man könnte auch sagen CARPE DIEM und seine Gedanken ruhen lassen...)

Kommentare: 1
  • #1

    faiths-welt (Dienstag, 12 Februar 2013 21:20)

    Hallo Tagträumerin :)
    3 Dinge, die ich jetzt sagen möchte:
    1. Ich glaube nicht an Schicksal. Zumindest nicht an eines, dass uns bestimmt. Ich glaube ein Mensch hat einen Heuptpfad, auf dem es für ihn auf den ersten Blick am einfachsten ist zu gehen. Von diesem Weg weichen aber viele Pfade ab, die man ebenfalls gehen und so neue Wege einschlagen kann. Diese Pfade kann man ausbauen und erweitern, oder wieder verlassen, wenn es doch nicht die richtigen waren, denn auch von ihnen gehen weitere Pfade ab und so bildet sich ein Netz aus möglichen Wegen.
    Manche Pfade sind jedoch Einbahnstrassen. Diese Pfade des Lebens sollte man meiden...

    2. Ich wollte dir für deinen lieben GB-Eintrag auf meiner Page danken <3 Es freut mich sher, dass sie dir so gut gefällt :) (Ich wusste nicht, wo ich das sonst hinschreiben sollte, wiel ich kein Gästebuch gefunden hab ^^)

    3. Zur Physiotherapie: Also mir persönlich macht es mega Spaß :) Die meisten Menschen sind unglaublich dankbar für die Hilfe, aber es gibt natürlich auch immer anschtrengende Patienten.
    Natürlich ist wichtig, dass du dich für den Menschlichen Körper interessierst. Anatomie und Physiologie gehören zu den Hauptfächern, aber auch Orthopädie ist natürlich wichtig. Ansonsten hat man in der Schule aber auch alle anderen medizinischen Bereiche angeschnitten (Gynekologie => Fraunheilkunde, Chirurgie, Pädiatrie => Kinderheilkunde, Geriatrie => Alten Menschen helfen, Dermatologie => Hautkrankheiten und Psychatrie) und Sachen wie Hydro- & Elektrotherapie, sowie Krankengymnastik, PNF Prävention & Rehabilitation und auch Antemtherapie zählen zum Stundenplan. Du solltest auf jeden Fall offen mit Menschen umgehen können und musst damit rechnen, dass du nach einer Behandlung die halbe Lebensgeschichte eines Menschen kennst xD
    Es ist viel Lernstoff in der Schule und im Praktikum (ist zumindest bei uns so), sieht man viel Schlimmes/Trauriges, weil wir viel im Krankenhaus sind. Ich hatte zum Bsp. im meinem ersten Praktikum Kinder mit Leukämie (Blutkrebs). Sowas muss man ab können. Auch damit, dass manchmal (grade auf der ITS) die Reste aus dem Darm daneben gehen (ich hoffe du weißt, was ich meine) muss man leben (das machen dann die Schwestern weg, aber danach muss man ja trotzdem noch rann).
    Klingt jetzt vielleicht alles ein bissel abschreckend, aber wenn man dann sieht, wie dankbar die Menschen sind und was für ein tolles Gefühl es ist, wenn ein Mensch, der wochen lang im Bett lag wieder die ersten Schritte macht, dann weiß man wieder, warum man es macht. :)
    Alles in allem ist es (wie ich finde) ein wundervoller Beruf :)

    Lg Faith

    PS: Wäre mega toll, wenn du dir bald ein Gästebuch einrichtest, dann muss ich nicht dieses Thema hier vollspamen ^^°